Forderungen

Wir fordern:

  1. Mehr Sichtbarkeit der vielfältigen Dykes* jenseits von stereotypen Zuordnungen und Beschreibungen
  2. Realistische und ausgewogene Berichterstattung über Dykes* in Presse und Journalismus, sowie mehr Repräsentation von Dykes* und entsprechenden Vorbildern in allen Medien
  3. Mehr Raum für Lesben* in der queeren Szene
  4. Mehr gegenseitiges Empowerment unter FLINT*A, wir leiden alle unter patriarchalen Unterdrückungsmechanismen
  5. Mehr Sichtbarkeit von Dykes* in der Geschichte und dies auch in die Gegenwart zu übersetzen, indem Fördergelder für die Erforschung von feministischer Geschichte (z.B. lesbischer* Separatismus von der Frauenrechtsbewegung) bereitgestellt werden
  6. Keine Gewalt, Hassverbrechen und sexualisierte Gewalt gegen FLINT*A durch aktive Prävention, Sichtbarmachung und aktiven Schutz
  7. Das Ende der Diskriminierung von Dykes* auf dem Arbeitsmarkt, von Lohnungleichheit, sowie die Verhinderung von (Alters-)Armut unter Dykes*
  8. Die kontinuierliche und stabile Förderung institutioneller, projektbezogener sowie zivilgesellschaftlich getragener Dyke* Unternehmungen/Initiativen
  9. Die Bereitstellung von Geldern für die Erforschung von Dyke* Bedarfen
  10. Den Aufbau und die Förderung von Wohnformen für Dykes*
  11. Die Reformierung des Abstammungsrechts
  12. Die Gleichberechtigung von nicht-heteronormativen Eltern bei Adoptionsverfahren
  13. Den Zugang zu sicherer und vielfältiger Reproduktionsmedizin für Alle
  14. Reformierung des Gesundheits- und Pflegesystems im Hinblick auf Dyke* Bedarfe, sowie mehr psychosoziale Beratungs- und Therapieangebote, die für diese Bedarfe sensibilisiert sind
  15. Die Teilhabe von Dykes* im Alter durch spezifische Senior*innenarbeit, Wohnprojekte, Altersversorgung, Projekte gegen Isolation und Unterstützung durch sensibilisiertes Pflegepersonal
  16. Den Ausbau der Unterstützung und Förderung von Angeboten für junge Dykes: Mehr hauptamtlich begleitete queere Jugendarbeit, sowie spezifische Empowerment-Angebote für junge Dykes und die Sensibilisierung des Jugendhilfesystems für die Bedarfe junger Queers
  17. Den Aufbau und die Förderung von Strukturen zum generationsübergreifenden Austausch von Dykes*
  18. Den Aufbau von Netzwerken und Strukturen zur Schaffung attraktiver Lebenssituationen für Dykes* in ländlichen Regionen
  19. Die Entbürokratisierung des Asylverfahren, die Anerkennung des Aufenthaltsrechts aufgrund realer gefährdender Lebenssituationen von Dykes* in den Herkunftsländern, die Erstunterbringung von vulnerablen und marginalisierten Personen insbesondere für Dykes* in speziellen Schutzeinrichtungen und deren Ausbau und Erweiterung, sowie den Ausbau von Hilfestrukturen speziell für geflüchtete Dykes* und die Sensibilisierung bereits vorhandener Strukturen.
  20. Mehr Sichtbarkeit und Empowerment von Dykes* of Color, Schwarzen Dykes* und Dykes* mit Migrations- und Fluchterfahrung, die Entgegenwirkung von intersektionaler Diskriminierung, durch rassismuskritische Sensibilisierung und gleichzeitige Repräsentanz auf Strukturebene, sowie den Ausbau von Strukturen zur Erfüllung spezieller Bedarfe von Dykes* of Color, Schwarzen Dykes* und von Dykes* mit Migrations- und Fluchterfahrung.
  21. Die geschlechtliche Selbstbestimmung, die Abschaffung des sogenannten „Transsexuellen-Gesetzes“ im Sinne der Selbstbestimmung von trans* Personen und den hürdenfreien Zugang zu medizinischen Leistungen, die Aufarbeitung von Zwangssterilisationen und Therapiezwang, sowie die Entschädigung hiervon betroffener Personen. Alle unsere gestellten Forderungen müssen selbstverständlich und insbesondere auf die Bedarfe von trans* Personen zugeschnitten werden.
  22. Den sofortigen Stopp aller nicht medizinisch begründeten geschlechtsangleichenden Eingriffe an inter* Personen sowie die Ausrichtung und Aufklärung in der Medizin hin zu der Selbstbestimmung über das eigene Geschlecht als höchstes Gut, sowie die Entschädigung von inter* Personen, die Zwangseingriffe erleiden mussten.
  23. Den barrierearmen Zugang zu Dyke-Orten, Medien und Veranstaltungen und tatsächlich gelebte Inklusion von Menschen mit Behinderungen in der Dyke-Szene.
  24. Queere Bildung: Vielfältige sexuelle, romantische und geschlechtliche Identitäten sollen als reale Lebensformen in Lehrmaterial und Schulunterricht auftauchen und Teil des Kerncurriculums sein.
  25. Dass die Darstellung von Dykes* in Pornos als Wichsvorlage für hetero Cis-Männern gestoppt wird. Stattdessen sollen faire queer-feministische Pornos gefördert und mehr sexuelle Bildung und mehr Räume für sexuellen Genuss für Dykes* geschaffen werden
  26. Die Reformation des Art. III (Absatz 3) Grundgesetz: Die Strukturkategorie „sexuelle Identität“ soll integriert werden: Niemand darf wegen des Geschlechtes, der Abstammung, der sexuellen Identität, aus rassistischen Gründen, der Sprache, der Heimat und Herkunft, des Glaubens, der religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen einer Behinderung benachteiligt werden.
  27. Eine gendergerechte und inklusive Sprache

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